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Einleitung

Das Label ‚minus60‘ ist Eigentum der Schweizer Licht Gesellschaft SLG. ‚minus60‘ ist das Nachfolgeprogramm von ‚100x50‘ und ein Partnerprogramm von ‚effeled+‘. ‚minus60‘ ist ein zeitlich befristetes ProKilowatt Förderprogramm der SLG zur Umsetzung energieeffizienter Lichtlösungen bei der Sanierung von Zweckbauten.

 

Im Rahmen der vom Bund finanzierten wettbewerblichen Ausschreibung ProKilowatt hat die SLG den Zuschlag für ihr Programm ‚minus60‘ zur Umsetzung energieeffizienter Beleuchtung bei der Sanierung von Zweckbauten erhalten. ‚minus60‘ unterstützt den Planer und den Elektroinstallateur bei der Umsetzung energieeffizienter Lichtlösungen und deckt die Kosten des daraus resultierenden Mehraufwands in der Planung. ProKilowatt ist ein vom Bundesamt für Energie geschaffenes Instrument zur Förderung der Effizienz im Strombereich. Im Rahmen von « Wettbewerblichen Ausschreibungen » werden Programme und Projekte, die zu einem sparsameren Stromverbrauch in Industrie, Dienstleistungsbereich und in den Haushalten beitragen, finanziell unterstützt. Das Bundesamt für Energie ist für die strategische Führung verantwortlich. Mehr unter www.prokilowatt.ch

 

Programmträgerschaft
Geschäftsstelle der SLG

Schweizer Licht Gesellschaft SLG
Baslerstrasse 10
CH-4600 Olten
062 390 00 60
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Programmleitung

Stefan Bormann
Projektleiter SLG ProService
Infoline für Antragsteller 079 423 25 11 oder per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Regionale und zeitliche Wirksamkeit

Das Förderprogramm ,minus60‘ ist bis 2019 in weiten Teilen der Schweiz wirksam. Zugelassen sind Projekte, die in diesem Zeitraum (1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2019) in den nachfolgend aufgeführten Kantonen realisiert werden: AI, AR, BE, BL, BS, GE, GL, GR, JU, NE, NW, OW, SG, SH, TI, UR, VD, VS, ZG. Während der Programmlaufzeit von drei Jahren können maximal 100 Sanierungsprojekte mitfinanziert werden.


Förderbedingungen

Gefördert werden Projekte mit einer Einsparung von mindestens 60 Prozent des beleuchtungsspezifischen Stromverbrauchs gegenüber dem Verbrauch vor der Sanierung. Massgebend ist dabei der Jahresenergieverbrauch der Beleuchtungsanlage (Grundausbau und Mieterausbau) gemäss Berechnung nach SIA Norm 387/4. Zur verwendeten Leuchtentechnologie bestehen bei ’minus60‘ keine Vorgaben. Zugelassen sind ausschliesslich Sanierungen von Zweckbauten (= Nicht-Wohnbauten) wie Bürogebäude, Bauten für Produktion und Lager, Schulen, Sport- und Mehrzweckhallen, Gastronomie, Verkauf sowie Pflegeeinrichtungen. Die Projekte können dabei folgende Bereichen umfassen: ganzes Gebäude, Anbauten oder zusammenhängende Teilbereiche im Gebäude. Pro Sanierungsobjekt kann nur ein Förderbeitrag beantragt werden. Die sanierte, beleuchtete Nutzfläche darf höchstens 2′000 m2 betragen. Grössere Objekte können über ein Partnerprogramm abgewickelt werden, sofern sie dessen Anforderungen entsprechen. Die Erfüllung aller Programmanforderungen muss basierend auf der Norm SIA 387/4 mittels des Erfassungstools ReluxEnergyCH nachgewiesen werden. Die Projektierungsdokumentation wird in mehreren Schritten überprüft. Nach dem Abschluss der Sanierung werden zur Verifizierung der Installationsangaben Stichproben gemacht. Antragsteller können der für das Projekt zuständige Beleuchtungsplaner, der Architekt oder die Bauherrschaft selber sein. Der Förderbeitrag wird an den Antragsteller ausbezahlt.


Lichtplanerische Anforderungen

Die Beleuchtungsanlage und ihre Komponenten müssen den nachfolgend aufgeführten Standards entsprechend geplant und ausgeführt werden.
- EN 12464-1 für die Lichtplanung
- EN 13032 für die Messung der Leuchten
- Durch Garantiebestimmungen des Anbieters garantierte Produktqualität
- Verordnung (EU) Nr. 874/2012
- CE-Kennzeichnung für die Produkte

Dokumentation

Folgende Unterlagen müssen zwingend erstellt und eingereicht werden:
- Beleuchtungsnachweis mit ReluxEnergyCH (Dateiformat PDF oder Originaldatei)
- Grundrisse und Schnitte (PDF)
- Beleuchtungssimulationen von typischen Räumen (PDF oder Relux-Originaldatei)

- Zusammenstellung der gesamten Sanierungskosten. Diese beinhalten neben der Anschaffungskosten für Leuchten und Steuerungskomponenten auch die Planungs- und Installationsaufwände. Bei Anlagen, die älter sind als 15 Jahre darf der Förderanteil höchstens 15% der Investitionskosten betragen. Für neuere Anlagen gilt der Maximalanteil gemäss dieser Grafik:

 

Förderbedingungen minus60


Bei Erfüllung der Zulassungskriterien wird das Gebäude zum Förderprogramm zugelassen und der Förderbeitrag in Abhängigkeit der Objektgrösse berechnet. Unter der Voraussetzung, dass die zu Beginn ausgewiesene Energieeinsparung nach der Fertigstellung nachgewiesen werden kann, wird der Förderbetrag ausbezahlt. Erfüllt das Projekt die Anforderungen nicht oder wird nicht termingerecht realisiert, erfolgt keine Auszahlung des Förderbetrags. Alle im Zusammenhang mit der Abwicklung von minus60 genannten Beträge verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer (MwSt).

Projektabschluss

Die Sanierung der Beleuchtung muss per 31. Dezember 2019 abgeschlossen sein.

Ablauf

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt online unter https://cert.effeled.ch/.
Bei Bedarf stehen die minus60 Experten dem Antragsteller beratend zur Verfügung.


Zulassung
Sind alle Anforderungen erfüllt und alle notwendigen Unterlagen vorhanden, wird das Gebäude zum Förderpro-gramm zugelassen. Den Entscheid über die Zulassung trifft die minus60 Projektleitung. Die SLG behält sich vor, Projekte nach deren Übereinstimmung mit den Zielen des Förderprogramms zu priorisieren. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung durch minus60. Gegen die Ablehnung einer Eingabe kann kein Ein-spruch erhoben werden, jedoch kann ein überarbeitetes Projekt erneut eingereicht werden.

Fertigstellung
Die Fertigstellung muss online gemeldet werden.

Kontrolle durch Experten
Die Installation wird in Stichproben von minus60 Experten auf Übereinstimmung mit den Eingabedokumenten geprüft. Dabei wird der Energieverbrauch anhand von Soll-Ist-Bilanzen verglichen und ein Abnahmeprotokoll erstellt. Die Überprüfbarkeit der Installation ist Voraussetzung für die Auszahlung der Fördergelder.

Auszahlung der Fördergelder
Auf einen positiven Abschlussbericht folgt die Auszahlung der Fördergelder. Die Auszahlungen erfolgen üblicherweise halbjährlich, spätestens Mitte 2020, jeweils nach Erreichen von vordefinierten Etappen des Förderprogramms. Die Förderbeiträge können während der Programmlaufzeit jederzeit angepasst werden. Die aktuellen Beiträge sind unter http://www.minus60.ch/de/foerderbedingungen-und-beitraege aufgeführt. Ausbezahlt werden die zum Zeitpunkt der Zulassung gültigen Förderbeiträge. 

Weitere Informationen zum Förderprogramm minus60 erhalten Sie auf der Website www.minus60.ch oder über die Infoline für Antragsteller 079 423 25 11 oder per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die SLG lehnt jede Haftung im Zusammenhang mit der Projektabwicklung ab. Weiter lehnt der SLG jegliche Haftung für durch allfällige Änderungen dieses Reglements entstehende Unkosten oder Schäden ab. Die SLG und ihre Vertragspartner verpflichten sich zur Verschwiegenheit bezüglich aller im Zusammenhang mit der Entwicklung und Realisierung eines Projektes oder sonstwie erhaltenen Informationen, vorbehältlich der für die mit der wettbewerblichen Ausschreibung verbundenen, unverzichtbaren Berichterstattungsinhalte, soweit diese zur Realisierung eines Projekts unabdingbar sind.

 

Dieses Reglement gilt in der vorliegenden Fassung. Vorbehalten sind Änderungen, welche von ProKilowatt oder vom Bundesamt für Energie vorgegeben werden.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen, Stand November 2017.
Diese AGB ersetzen alle vorherigen Versionen.

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