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Die grosse Effizienzsteigerung bei der Beleuchtung durch die LED-Technik und die damit verbundenen zusätzlichen Möglichkeiten der Lichtsteuerung ergeben ein sehr grosses Sparpotential bei der Beleuchtung. Da der Anteil der Beleuchtung am gesamten Stromverbrauch der Schweiz in Zweckbauten (alle Nicht-Wohnbauten) rund 10% beträgt,
ist die mögliche Einsparung substantiell; eine konservative Abschätzung ergibt eine realisierbare Einsparung in der Schweiz von mindestens 4 TWh pro Jahr.


Das entspricht ca. 50% der 2014 vom AKW Gösgen eingespeisten Stromenergie.
Das Programm “minus60“ fördert die Erneuerung von Beleuchtungsanlagen in
100 kleineren und mittleren Gebäuden (bis 2000m2) sowie neu auch auf Sportplätzen im Aussenbereich (ebenfalls bis 2000m2).


Die Fördermittel unterstützen eine energieeffiziente Planung und die Qualitätssicherung durch Experten. Zentrales Instrument bei der Umsetzung der Massnahmen ist die Anwendung der SIA-Norm 387/4 „Elektrizität in Gebäuden – Beleuchtung“.


Pro Beleuchtungsanlage sollen mindestens 60 Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden. Dabei sind die normativen Vorgaben aus der SN EN-12 464-1 bindend.


Das Programm ¨minus60¨ ist eine Fortführung des erfolgreichen Vorgängerprogramms “100x50“ und funktioniert grundsätzlich nach demselben Fördermechanismus.


Der Nachweis der Einsparung erfolgt über zwei Energiebilanzen (Zustand vor der Erneuerung, Zustand nach der Erneuerung) nach den Kriterien der SIA-Norm 387/4 „Elektrizität in Hochbauten – Beleuchtung“.


Zielgruppe und mögliche Antragsteller des Programms sind Bauherren, Architekten und Beleuchtungsplaner.


Programmträger ist die Schweizer Lichtgesellschaft SLG, ein Verein nach ZGB Art. 60 ff.

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